Einsätze der Feuerwehr Grötzingen im Jahr 2022

Wohl bedingt durch einen Blitzschlag sind im benachbarten Weingarten mehrere Lagerhallen in Flammen aufgegangen. Nachdem hunderte Einsatzkräfte den gesamten Samstag über mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, war das Feuer am Abend, rund 20 Stunden nach Einsatzbeginn, weitestgehend gelöscht. Um ein erneutes Aufflammen einzelner Glutnester zu verhindern wurde in der Nacht zum Sonntag eine Brandwache eingerichtet. Um den erschöpften Einsatzkräften vor Ort eine Erholung zu ermöglichen, wurden hierfür andere Feuerwehren eingesetzt. Neben der Feuerwehr Grötzingen wurde die Feuerwehr Neureut mit dieser Aufgabe betraut. Mit zwei Löschfahrzeugen sowie dem Abrollbehälter „Aufenthalt“ ging es nach Weingarten. Dort fand zunächst eine Übergabe der Einsatzstelle statt, bevor die anwesenden Kräfte aus dem gesamten Stadt- und Landkreis den Rückweg zu den Gerätehäusern antreten konnten. Vor Ort blieben somit die beiden Karlsruher Wehren, der Rettungsdienst sowie mehrere Polizei-Streifen zur Absicherung der Einsatzstelle.

In den folgenden Stunden wurde das betroffene Geländer einer ehemaligen Schreinerei immer wieder kontrolliert und einzelne Glutnester abgelöscht. Umfangreiche Tätigkeiten mussten nicht vorgenommen werden. Gegen 01:00 Uhr in der Nacht fand die geplante Ablösung durch zwei Feuerwehren aus dem Landkreis Karlsruhe statt.

Einsatzbericht der Feuerwehr Weingarten

SWR-Bericht: Millionenschaden nach Großbrand in Weingarten

Erneut ein Alarm mit dem Stichwort Waldbrand – erneut war der Hardtwald betroffen. Am Mittwochnachmittag fuhr daher unter anderem das Grötzinger Tanklöschfahrzeug in Richtung Adenaurring und von dort auf den Bereitstellungsplatz „Birkenparkplatz“, um auf weitere Anweisungen zu warten. Diese folgen kurze Zeit später: Die Grötzinger Mannschaft wurde zunächst zum Pendelbetrieb zur Sicherstellung der Wasserversorgung eingesetzt. Später wurden die Kräfte auch selbst tätig und übernahmen die Löscharbeiten. Über vier Stunden sollte es dauern, bis das Grötzinger Fahrzeug wieder zum Geräthaus fahren konnte.

Nur wenige Stunden, nachdem das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Grötzingen wieder am Standort eingetroffen ist und einsatzbereit gemacht wurde, der nächste Alarm: Erneut brennt es in der Fläche, erneut muss ein Großaufgebot der Feuerwehren aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe dafür sorgen, dass sich die Flammen nicht ungehindert ausbreiten können. Über zwei Stunden pendelte unter anderem das TLF zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Waldbrand, um so eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Schlussendlich ist eine Fläche von rund 25 Hektar verbrannt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist im Karlsruher Hardtwald ein Brand ausgebrochen. Nachdem die ersten Kräfte das volle Ausmaß der Brände erkannt haben, wurde umgehend eine große Anzahl an Fahrzeugen und Personal aus dem gesamten Stadt- und Landkreis alarmiert. Auch die Grötzinger Feuerwehr wurde kurz nach 4 Uhr zum Einsatz gerufen. Mit dem Tanklöschfahrzeug ging es zum Einsatzort. Bedingt durch die große Menge an Wasser an Bord ist dieses Fahrzeug für diese Einsatzlagen besonders geeingt. Dank des massiven Löschangriffs konnte das Feuer nach und nach eingedämmt werden. Gegen 7 Uhr konnte das Grötzinger Fahrzeug den Einsatz verlassen. Die Abschlussmeldung des Waldbrands erfolgte allerdings erst um 15:00 Uhr – zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Nachkontrolle am Abend vorgesehen.

Am Grötzinger Rathausplatz hat am Montag, 8. August, ein Gulli gebrannt. Zu erkennen war dies am aufsteigenden Rauch. Augenzeugen hatten daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Zur gleichen Zeit haben Anwohner bereits selbst erste Löschmaßnahmen eingeleitet: Mit einem Gartenschlauch konnte das Feuer gelöscht werden. Dank des beherzten Eingreifens musste die Feuerwehr nicht mehr in einem größeren Umfang tätig werden. Es folgte eine Kontrolle und kleinere Nachlöscharbeiten, bevor der Einsatz nach rund 15 Minuten beendet werden konnte.

Ein verbrannter Geruch in der Luft und eine Rauchwolke über dem Gebäude im Grötzinger Norden hat einen Passanten am 4. August aufmerksam werden lassen. Richtigerweise alarmierte er die Feuerwehr, die sich gleich auf den Weg zum Objekt machten. Der Hausmeister des Gebäudes wurde zur gleichen Zeit informiert. Mit seiner Mithilfe konnte die Ursache für die Rauchentwicklung schnell ausfindig gemacht werden: Die Hackschnitzelanlage, die für die Heizung des Gebäudes betrieben wird, hatte offenbar einen Defekt. Diese Fehlfunktion sorgte für die Rauch- und Geruchsbildung. Da kein Einsatz für die Feuerwehr notwendig war, rückten die Einheiten nach rund 45 Minuten wieder ein.

In den frühen Morgenstunden des 31. Juli wurde die Feuerwehr Grötzingen gemeinsam mit der Feuerwehr Durlach und der Berufsfeuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage gerufen. Betroffen war erneut der Grötzinger Tunnel, in dessen Tunnelröhre der entsprechende Brandmelder zu finden war. Nach der Erkundung konnte keine Ursache für das Auslösen festgestellt werden. Die Einheiten konnten den Einsatz daraufhin nach rund 20 Minuten wieder beenden.

Am Abend des 29. Juli wurde der Feuerwehr eine vermutete Person in einer Notlage in der Wohnung gemeldet. Konkret wurde der Verdacht geäußert, dass die Person hinter der Tür des Badezimmers in einer hilflosen Situation vermutet wird. Die Grötzinger Feuerwehr rückte wenige Minuten nach dem Alarm mit Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter aus. Die Badezimmertür sollte zunächst mit Werkzeug geöffnet werden, da dieser Versuch allerdings misslang, wurde die Türe gewaltsam geöffnet. Daraufhin stellte sich heraus, dass das Badezimmer leer war. Für die Feuerwehr war der Einsatz damit beendet, die Polizei nahm weitere Ermittlungen zum Verbleib der Person auf.

Ein laufender Großeinsatz der Feuerwehr sowie mehrere kleinere Einsätze, die parallel anfielen, brachten am Dienstag, 26. Juli 2022, die Feuerwehr Karlsruhe an ihre Kapazitätsgrenze. Aus diesem Grund wurde am Nachmittag die Feuerwehr Grötzingen alarmiert mit dem Auftrag, das Feuerwehrhaus zu besetzen. Im Falle von weiteren Einsätzen wäre so eine schnelle Hilfe im Stadtgebiet gewährleistet gewesen. Notwendig wurde diese Unterstützung allerdings nicht: Nach rund einer Stunde konnte die Wachbesetzung aufgelöst werden, da wieder ausreichend Kräfte der Berufsfeuerwehr zur Verfügung standen.

Rauch, der aus einem Gully dringt, war am Montag, 18. Juli, Grund für einen Einsatz der Grötzinger Feuerwehr. Autofahrer hatten den Notruf gewählt. Bei den trockenen Bedingungen kann fast von Glück gesprochen werden, dass sich das Feuer bis zum Eintreffen der Helfer nicht ausgebreitet hat – im Gegenteil: Offenbar haben die Flammen im Senkkasten zu wenig Nahrung gefunden, sodass der Brand zwischenzeitlich erloschen war. Somit war kein Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

Aus gegebenem Anlass der Hinweis: Werfen Sie keine brennenden Gegenstände wie Zigaretten aus dem Auto! Neben der unnötigen Umweltverschmutzung kann das in der aktuellen Trocken-Periode schnell zu einem Brand in der Vegetation führen und damit größeren Schaden anrichten.

Am Samstag, 09. Juli, wurde an einem geparkten Auto der Austritt von Betriebsflüssigkeiten festgestellt. Der Kraftstoff tropfte dabei aus dem Fahrzeug auf die Straße, weshalb aufmerksame Augenzeugen die Feuerwehr alarmierten, um einen Schaden für die Umwelt zu verhindern. Damit der Kraftstoff nicht in die Kanalisation läuft, wurden Schuttmulden unter das Fahrzeug gestellt. Dabei zeigte sich, dass die austretende Menge sich in Grenzen hielt. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben, die bis zum Eintreffen des Fahrzeugseigentümers bzw. der Klärung des weiteren Vorgehens vor Ort blieb.

Heiße Teile eines Zuges haben offenbar im Bereich der Grötzinger Aussiedlerhöfe einen kleineren Flächenbrand ausgelöst. Am Bahndamm brannten am Freitag, 8. Juli, mehrere kleine Feuer, die allerdings rasch abgelöscht werden konnten. Ein Ausbreiten konnte so verhindert werden. Nach einer anschließenden Begutachtung des Abschnitts durch einen Notfallmanager der Deutschen Bahn konnte die Strecke nach rund einer Stunde wieder freigegeben werden.

Mitten in der Badesaison am Grötzinger Baggersee kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Badegäste konnten einen Schwimmer beobachten, der plötzlich unter der Wasseroberfläche verschwand und nicht mehr auftauchte. Sofort wurden die Rettungsdienste alarmiert: DLRG und Feuerwehr machten sich auf die Suche nach der vermisste Person und konnten sie auch unter Einsatz von Mantrailer-Hunden schnell auffinden. Mit Tauchern wurde die Person auf dem Wasser gebracht und noch am Badestrand lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet. Bedauerlicherweise konnte das Leben der Person nicht mehr gerettet werden.

Pressebericht der Polizei Karlsruhe:

Ein 73-Jähriger Badegast ist am Mittwoch gegen 14.30 Uhr nach einem offensichtlichen Badeunfall im Baggersee Grötzingen tragischerweise ums Leben gekommen.

Nach ersten Ermittlungen schwamm der 73-Jährige wohl neben seinem kleineren Schlauchboot zunächst auf den See. Zeugen beobachteten wie der Mann mehrmals unvermittelt untertauchte bevor er unterging. Die umgehend verständigten Rettungskräfte der Feuerwehr und der DLRG konnten den 73-Jährigen lediglich tot bergen.

Ein Fahrzeug, das Betriebsflüssigkeit verlor, war Grund für einen Feuerwehreinsatz am Morgen des 22. Juni. Bei der Fahrt auf der Bundesstraße 3 zwischen Weingarten und Grötzingen hatte sich hinter dem Fahrzeug eine Spur gebildet, die schnell als Rückstände des Kraftstoffs identifiziert werden konnte. Die austretende Menge war aber so gering, dass für die Umwelt keine Gefahr auftrat. Der Kraftstoff selbst verdampfte innerhalb von kurzer Zeit. Für die Feuerwehr war damit keine Tätigkeit notwendig.

Zum wiederholten Mal hat eine Brandmeldeanlage in Grötzingen ausgelöst – zuletzt im gleichen Gebäude rund einen Monat zuvor. Die Grötzinger Feuerwehr rückte zügig aus und begann am Einsatzort mit der Erkundung. Es stellte sich schnell heraus, dass der Melder, der ausgelöst hatte, im Bereich der Küche zu finden ist und wohl bedingt durch Kochtätigkeiten angeschlagen hatte. Ein Feuer ist dabei nicht ausgebrochen. Noch bevor die Berufsfeuerwehr Karlsruhe am Einsatzort eingetroffen war, konnte Entwarnung gegeben werden. Um weitere Fehlalarme ausschließen zu können, wird nun eine mögliche Umrüstung der Brandmeldeanlage im Bereich der Küche angeregt.

Gleich mehrere Anwohner im Ortskern von Grötzingen nahmen am Sonntagabend, 12. Juni, einen deutlichen Rauchgeruch wahr. Da die Ursache für den Geruch nicht gefunden werden konnte – und um im schlimmsten Fall das Ausbreiten eines Feuers zu verhindern – alarmierten sie die Feuerwehr. Innerhalb von kürzester Zeit waren zunächst die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Grötzingen, später auch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe und die Polizei vor Ort. Gemeinsam wurde nun die Ursache für die Rauchentwicklung und den damit einhergehenden Geruch gesucht – auch mit dem Einsatz der Drehleiter, um von oben nach einem Brandherd Ausschau zu halten. Doch bis zuletzt konnte die Ursache nicht festgestellt werden, weshalb der Einsatz nach rund einer Stunde beendet wurde.

Am Sonntagmittag, 12. Juni, machten Spaziergänger die Feuerwehr auf einen blockierten Waldweg im Grötzinger Süden aufmerksam. Die ursprüngliche Einsatzmeldung, dass hierbei nur Äste entfernt werden müssen, musste vor Ort korrigiert werden. In dem Hohlweg war ein Baum umgestürzt. Mit der Kettensäge wurde der Baum zerkleinert und der Weg geräumt. Eine abschließende Dokumentation des Einsatzortes hilft nun im Nachgang dabei, den Eigentümer des Grundstücks zu ermitteln, von dem der Baum auf den Weg gestürzt ist. Gegebenenfalls werden hier die Einsatzkosten umgelegt.

Eine hohe schwarze Rauchsäule kündigte den Brand einer Gartenhütte in Daxlanden bereits aus der Ferne an: Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war dort am Nachmittag des 30. Mai ein Kraftrad in Brand geraten. Das Feuer war schnell auf die gemauerte Hütte, welche direkt angrenzt, übergegriffen. Bedingt durch die schwierige Wasserversorgung vor Ort wurde schnell auch die Grötzinger Feuerwehr neben dem Kameraden aus Rüppurr, in den Einsatz mit einbezogen. Hintergrund ist die Stationierung eines Tanklöschfahrzeugs in Grötzingen, das genau für solche Einsatzlagen vorgesehen ist. Mit seinen 3.000 Litern Wasser kann es für eine gewisse Zeit die Wasserversorgung gewährleisten. Auch aus Rüppurr kam ein solches Fahrzeug. Bei einer weiteren Brandausbreitung hätte so mit den beiden Fahrzeugen ein Pendelverkehr zwischen der nächsten Wasserentnahmestelle und dem Einsatzort gefahren werden können. Das war hier allerdings nicht mehr nötig: Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Nach Ende der Brandbekämpfung konnten die Grötzinger Kameraden den Rückweg antreten.

Die Grötzinger Feuerwehr war gerade mitte in ihrem Übungsdienst, als ein Anruf der Leitstelle Karlsruhe kam: In einer Wohnung in Grötzingen war ein Wasserschaden festgestellt worden, verbunden mit der Frage, ob ein Fahrzeug aus der Übung herausgelöst werden kann. Das wurde ermöglicht und so ging es für das Tanklöschfahrzeug samt Besatzung in den Grötzinger Süden. Der Einsatzleiter machte sich ein Bild von der Situation, konnte aber schnell Entwarnung geben. Der Wasserschaden war deutlich kleiner als zunächst befürchtet, ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht notwendig. Nach zehn Minuten war der Einsatz vor Ort beendet und die Fahrzeugbesatzung konnte wieder zum Übungsdienst dazustoßen.

Ein Rauchmelder in einer Küche hatte am Donnerstag, 19. Mai, angeschlagen. Da die Anlage „aufgeschaltet“ ist, also die Alarmmeldung aus dem betroffenen Gebäude gleich an die Feuerwehr weitergeleitet wird, rückten die Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen aus. Eine Erkundung vor Ort brachte aber schnell die Entwarnung: Es war kein Brand ausgebrochen. Der Einsatz konnte daher schnell beendet werden.

Der Alarm eines Rauchmelders in einer Privatwohnung sorgte am 20. April für einen Feuerwehreinsatz. Da die Bewohner nicht erreichbar waren und somit ein Brand nicht ausgeschlossen werden konnte, alarmierten die Nachbarn die Feuerwehr. Diese rückte mit dem Löschzug an. Die Wohnung konnte über ein gekipptes Fenster im 1. Obergeschoss betreten werden – ein Feuer wurde glücklicherweise nicht entdeckt. Bei dem Alarm dürfte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Die Feuerwehr hinterließ daraufhin einen Hinweis auf den unangemeldeten Besuch in der Wohnung, verschloss das Fenster wieder und verließ den Einsatzort.

Aus bislang unbekannter Ursache ist am Freitag, 13. April, ein abgestorbener Baum in Brand geraten. Die Grötzinger Feuerwehr machte sich nach dem Notruf auf den Weg zum Einsatzort. Dort wurde der Baum mit dem Druckschlauch S abgelöscht. Rund 20 Minuten nach dem Eintreffen konnte der Rückweg angetreten werden.

Ein Bekannter konnte am 10. April eine in Grötzingen wohnende Person nicht erreichen und hatte dabei konkreten Anlass zur Sorge – der sich später als berichtigt herausstellte. Die Feuerwehr rückte am Vormittag des 10. April an und versuchte sich zunächst über die Tür Zugang zum Haus zu verschaffen. Da es sich hier um eine Sicherheitstür handelte und auch alle Fenster verschlossen waren, musste die Feuerwehr eine Scheibe einschlagen, um Zugang zu schaffen. Im Innenraum konnte die Person aufgefunden werden, die dann sofort vom Rettungsdienst versorgt wurde. Das eingeschlagene Fenster wurde mittels einer Notverglasung gesichert. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Der Baum über der Straße am Morgen des gleiche Tages sollte nur ein Vorbote sein: Wenige Stunden später wurden weitere Bäume Bäume entdeckt, die unter der Schneelast des späten Wintereinbruchs in Karlsruhe gelitten haben. Dieses Mal war der Zufahrtsbereich zum Baggersee betroffen. Auch hier kam die Kettensäge zum Einsatz, um die Gefahr zu beseitigen und die Straße wieder für den Verkehr freigeben zu können. Nach rund 20 Minuten fuhr da Grötzinger Löschgruppenfahrzeug wieder den Standort an.

Am frühen Morgen des 9. April sorgte ein Wintereinbruch für einige Feuerwehr-Einsätze in Karlsruhe. Auch im Stadtteil Grötzingen hatte ein Baum der nassen Schneelast nachgegeben und ragte auf die Überleitung von der B10 auf die B3. Die Grötzinger Feuerwehr rückte dem Baum mit der Motorsäge zu Leibe und beseitigte auf diese Weise die Gefahr für den Verkehr. Nach kurzer Zeit konnte die Überleitung wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Ein qualmender Abfalleimer sorgte am 3. April für einen Feuerwehreinsatz. Augenzeugen hatten den Notruf gewählt, woraufhin sich die Mannschaft der Feuerwehr Grötzingen auf den Weg macht. Vor Ort wurde der brennende Mülleimer mit der Kübelspritze abgelöscht. Da sich das Ausmaß in Grenzen hielt, wurden die Berufsfeuerwehr und die Polizei noch auf der Anfahrt wieder abbestellt.  Nach wenigen Minuten konnte auch die Grötzinger Feuerwehr wieder den Rückweg antreten.

Eine Person in einer Notlage in ihrer Wohnung war am 15. März Grund für einen Einsatz der Grötzinger Feuerwehr. Eine Nachbarin war auf die Situation aufmerksam geworden und hatte den Notruf gewählt. Da davon ausgegangen wurde, dass ein Zugang zur Wohnung geschaffen werden musste, wurde auch die Feuerwehr eingeschaltet. Doch die Fahrzeuge mussten nicht ausrücken: Dem Rettungsdienst gelang es einen Zugang zu schaffen, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig war.

Am Montagabend, 7. März, war die Durchfahrt durch den Tunnel der B10 unter der Augustenburgstraße kurzzeitig nicht möglich: Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst und in den „Notfall-Modus“ geschaltet. Das heißt, dass beide Fahrspuren sofort und automatisch gesperrt wurde, eine Durchsage forderte eventuell im Tunnel verbleibende Autofahrer dazu auf, den Tunnel zu verlassen. Die Feuerwehr Grötzingen fuhre gemeinsam mit den Kameraden aus Durlach und der Berufsfeuerwehr zum Tunnel und erkundete, wie in den Plänen vorgesehen, zu Fuß den Tunnel. Im Inneren konnte aber kein Brand festgestellt werden. Aus diesem Grund wurde die Brandmeldeanlage zurückgesetzt. Da genau der gleiche Brandmelder aber sofort nach dem Zurücksetzen erneut auslöste, kann von einem technischen Defekt ausgegangen werden. Die Einsatzstelle konnte nach kurzer Zeit wieder verlassen werden, dann war auch die Durchfahrt durch den Tunnel wieder möglich.

In der Ortsmitte hatte ein aufmerksamer Bürger einen qualmenden Abfalleimer entdeckt. Um größeren Schaden zu verhindern alarmierte er die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Helfer hatte der Anrufer bereits selbst eine Flasche Wasser in den Mülleimer geleert und so verhindert, dass sich das Feuer auf den gesamten Inhalt ausbreitet. Die Grötzinger Feuerwehr ging mit einem Trupp vor und kontrollierte die Brandstelle. Nach der polizeilichen Aufnahme der Brandstelle wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Ein Sachschaden entstand aufgrund des schnellen Eingreifens nicht. So konnte die Feuerwehr nach getaner Arbeit die Einsatzstelle verlassen und zum Feuerwehrhaus zurückkehren.

Ein Alarmstichwort, das es in sich hat: Person unter Straßenbahn. Hier ist höchste Eile geboten, da ein solcher Unfall nicht selten mit schwersten Verletzungen einher geht. In diesem Fall war zunächst der genaue Unfallort unklar, weshalb die Leitstelle die Kräfte der Berufsfeuerwehr und die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zu unterschiedlichen Bereichen schickte. Die Kollegen der BF erreichten die Unglücksstelle dabei zuerst und machten sich ein Bild von der Lage. Auf offener Strecke war eine Stadtbahn zum Stehen gekommen. Schnell stellte sich heraus, dass die verunfallte Person Verletzungen aufwies, die mit dem Leben nicht zu vereinbaren sind. Die Grötzinger Wehr fuhr daher die Unglücksstelle nicht mehr an, sondern kehrte zum Feuerwehrhaus zurück. Die Umstände des Unfalls sind nicht bekannt.

Sollten Sie selbst Probleme haben oder über Suizid nachdenken, gibt es in Deutschland über hundert Seelsorgestellen, die jederzeit eine anonyme Beratung anbieten. Die kostenlosen Rufnummern lauten 0800 – 1110111 oder 0800 – 1110222. In Karlsruhe bieten zudem der Kriseninterventionsdienst K.i.D. ( 0721 – 830 36 47 ) und der Arbeitskreis Leben Karlsruhe ( 0721 – 811424 ) Hilfe und Beratung an.

Ein Unwetter mit Starkregen in der Nacht von Sonntag auf Montag, 21. Februar, über Grötzingen. Wie schon einige Male passiert, ist auch bei diesem Wetterereignis die Unterführung zwischen Eisenbahnstraße und Augustenburgstraße mit Wasser geflutet worden – die Abläufe wurden den Wassermassen nicht Herr. Aus diesem Grund informierte ein Autofahrer die Feuerwehr, die kurze Zeit später zur Unterführung ausrückte. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass zwischenzeitlich das Wasser weitestgehend abgelaufen war. Zur Sicherheit wurden dennoch alle Gullys gezogen, also die Schmutzfangkörbe gereinigt, damit beim nächsten Starkregen das Wasser besser abfließen kann. Nach rund 20 Minuten war dieser Einsatz beendet.

Doch nur ein Teil der Mannschaft der Feuerwehr Grötzingen konnte im Anschluss das Feuerwehrhaus verlassen. Noch unterwegs erreichte ein Funkspruch aus Durlach die Helfer: Dort drohten Äste auf die Straße zu fallen und mussten daher mit einer Drehleiter entfernt werden. Somit wurde kurzerhand im Feuerwehrhaus das Fahrzeug gewechselt und ins benachbarte Durlach gefahren. Glücklicherweise blieben weitere Unwetter-Einsätze in der Folge aus.

Das Ausschlafen war den Mitgliedern der Feuerwehr Grötzingen am Samstag, 19. Februar, nicht vergönnt: Gegen 7:30 Uhr rief der Funkmeldeempfänger zum Einsatz. In einem Gebäude hatte die eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Mit dem gesamten Zug ging es für die Helfer zum Einsatzort. Dort wurde sogleich mit der Erkundung begonnen. Dabei stellte sich heraus, dass im 3. OG des Gebäudes ein Rauchmelder ausgelöst hatte. Auch die Ursache war schnell ausgemacht: Der Rauch von Zigaretten sorgte für den Fehlalarm. Nachdem endgültig „Gefahr vorüber“ gemeldet werden konnte, konnte der Einsatz beendet werden.

Da ein Angehöriger nicht erreichbar war, vermutete eine Familie einen Notfall und alarmierte am Donnerstag, 10. Februar, die Feuerwehr, die einen Zugang zur Wohnung schaffen sollte. Die Grötzinger Helfer rückten mit Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter in die Mitte des Stadtteils aus. Tätig werden musste die Feuerwehr aber nicht: Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, hatte ein Nachbar den Schlüssel zur Wohnung der betroffenen Person. Somit war der Zugang schnell möglich. Die Feuerwehr trat daher den Rückweg an.

Der vierte Einsatz innerhalb von 24 Stunden für die Feuerwehr Grötzingen war nicht auf das Unwetter zurückzuführen: Der Rettungsdienst bat in der Leitstelle um die Unterstützung der Feuerwehr für den Transport eines Patienten. Dieser musste aus dem Obergeschoss eines Hauses zum Rettungswagen verbracht werden, doch das Treppenhaus war für einen schonenden Transport zu eng und verwinkelt. Wie üblich in einem solchen Fall geht der Alarm bei der Feuerwehr-Abteilung und auch bei der Berufsfeuerwehr ein. Aus beiden Gerätehäusern wird daher eine Gruppe samt Drehleiterfahrzeug entsandt. Hier war die Berufsfeuerwehr wenige Sekunden vor den freiwilligen Helfern vor Ort, weshalb diese Drehleiter zum Einsatz kam. Die Grötzinger Kameraden unterstützen bei der Tragehilfe.

Die Nachwehen der Unwetternacht sind auch am Montagmorgen, 7. Februar, noch spürbar: Zwar haben Sturmböen und Starkregen Karlsruhe mit seinem Stadtteil Grötzingen nicht gar so stark erwischt wie beispielsweise das benachbarte Pfinztal und den Enzkreis, dennoch werden auch am Morgen noch Schäden sichtbar. So wurde gegen 8 Uhr ein Baum im Bereich des Grötzinger Baggersees gemeldet, der auf eine Leitung gefallen sein soll. Der Bereich wurde von einer Gruppe der Grötzinger Feuerwehr abgesucht, doch es konnte nichts festgestellt werden. Auf die Lösung kamen die Helfer dann im Gespräch mit den Forst-Mitarbeitern, die derzeit rund um den Baggersee Pflegearbeiten vornehmen: Diese hatten den Baum bereits entfernt, allerdings ohne das Wissen, dass die Feuerwehr ebenfalls eingeschaltet wurde. Ohne Tätigkeit konnte der Einsatz daher beendet werden.

Noch am gleichen Abend wurde die Feuerwehr erneut gefordert – und erneut war die Unwetterfront der Auslöser. An einem Gebäude im Grötzinger Norden war offensichtlich die Regenrinne mit Unrat gefüllt und daher verstopft. Das Wasser lief daher über die Rinne hinaus und fiel vor dem Gebäude zu Boden. Der Boden war aber angesichts der großen Wassermenge nicht mehr in der Lage, das Wasser aufzunehmen und so bildeten sich größere Wasserlachen – unter anderem direkt am Fenster einer Kellerwohnung. Die Fenster hielten dem Wasser nicht stand und so drang es hier ins Innere der Wohnung ein. Die Feuerwehr ging mit einer Tauchpumpe gegen das angestaute Wasser vor dem Fenster und mit einem Industriesauger gegen das bereits eingetretene Wasser vor. Es zeichnete sich allerdings schnell ab, dass der noch immer starke Regen den Lichtschacht vor dem Fenster wieder füllen würde. Daher wurden Sandsäcke zur Einsatzstelle beordert, die auch einen höheren Wasserstand vom Eindringen in die Wohnung abhalten sollten. Nach etwa 90 Minuten, nachdem im Feuerwehrhaus das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht war, konnten die Feuerwehrleute den Heimweg antreten.

Eine Unwetterfront zog mit Sturmböen und Starkregen über Grötzingern. Das hatte zur Folge, dass sich Wasser in Bereiche ausbereitete, wo es eigentlich nicht hin sollte. So wie im Norden des Stadtteils: Bedingt durch Bauarbeiten war hier der Gehweg geöffnet. In die Hauswand eines angrenzenden Gebäudes war zudem bereits ein Loch gebohrt sollen, über das später neue Hausanschlüsse verlegt werden sollten. Doch in Kombination mit dem Wetterereignis sorgten das Loch und der offene Gehweg jetzt dafür, dass Wasser in den Keller des betreffenden Hauses eintreten konnte. Mit Bauschaum versuchte die Feuerwehr dem Wasserfluss Herr zu werden. Nach dem Abdichten des Loches kam so sehr viel Wasser ins Innere es Hauses. Die Einsatzstelle wurde daher an die Stadtwerke Karlsruhe übergeben, in deren Verantwortung die Baumaßnahme stand.

Eine unklare Situation einer Person war am frühen Samstag, gegen 1 Uhr, der Auslöser für eine Alarmierung der Feuerwehr. Es wurde davon ausgegangen, dass sich die Person in der Wohnung in einer Notlage befand. Auch wenn die Grötzinger Feuerwehr nach einer kurzen Einsatzfahrt schnell am Einsatzort angekommen war, waren die Kollegen der Berufsfeuerwehr noch einen Tick schneller, da die Fahrzeuge nach einem anderen Einsatz in Durlach bereits in der Nähe waren. Daher blieb für die Grötzinger Wehr nichts mehr zu tun. Die Berufsfeuerwehr öffnete derweil die betreffende Wohnung – als der Bewohner schlussendlich durch den Lärm aufmerksam gemacht doch selbst die Türe öffnete. Damit war für die Feuerwehr die Situation geklärt und der Einsatz konnte beendet werden.

Der Versuch einer Kontaktaufnahme zu einer Person im Grötzingen Norden scheiterte – ein Fall für die Rettungsdienste. Mit dem Stichwort „Alarm in Wohnung“ wurde auch die Grötzinger Feuerwehr am 31. Januar alarmiert. Doch schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Noch auf dem Weg zum Feuerwehrhaus meldet sich der Funkmeldeempfänger erneut: „Erledigt – Danke, nicht mehr anfahren!“. Wie sich herausstellte, hatte die betreffende Person zwischenzeitlich selbst und wohlbehalten die Tür geöffnet, damit kein Einsatz für die Feuerwehr.

Ein rauchender Mülleimer in der Ortsmitte sorgte am 15. Januar für einen Feuerwehreinsatz. Bereits mit dem Notruf wurde mitgeteilt, dass der Mülleimer freistehend ist – also keine Gefahr für eine Ausbreitung auf ein Gebäude ausgeht. Mit einer Kübelspritze, einem kleinen mit Wasser gefülltem Pump-Feuerlöscher konnte der Kleinbrand schnell erstickt werden.

Das Verkaufsverbot für Feuerwerk machte sich auch in diesem Jahr bei der Feuerwehr bemerktbar. So kam es nicht in der Neujahrs-Nacht sondern erst am 2. Januar 2022 zum ersten Einsatz des Jahres. Ein Notarzt forderte zum Transport eines Patienten aus einem Obergeschoss an diesem Sonntagmorgen die Feuerwehr mit der Drehleiter nach. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass hier kein Einsatz für die Feuerwehr notwendig war. So konnte nach kurzer Zeit der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.